Kopie Schadstoffsanierung City Nord, Hamburg

Ein Auszug - Referenzen

Schadstoffsanierung eines Gebäudekomplexes in der City Nord, Hamburg

Die Grundstückseigentümer planen die Generalsanierung eines Gebäude-komplexes in der Hamburger City Nord. Das Gebäude besitzt eine Brutto-geschossfläche mit Fluchtbalkonen von 59.830 m2 auf einem Grundstück von 29.000 Quadratmetern. Die Fassadenfläche beträgt 19 Tm² und besteht aus 2.400 Fassadenelementen. Geplant ist, das Gebäude zu sanieren, zu modernisieren, aufzuteilen und neu zu vermieten.
 
Im Rahmen einer Reihe von Voruntersuchungen zeigte sich, dass asbesthaltige Baustoffe systematisch im Konstruktionsaufbau sämtlicher Fassaden verbaut wurden. Die vorhandenen Fassadenelemente stammen aus der Entstehungszeit, dem Jahre 1968. Im Rahmen der Erneuerung sollen alle Fassadenelemente einschließlich der asbesthaltigen Mineralstreifen demontiert (Sanierung durch Entfernen) und anschließend durch eine neue Fassade ersetzt werden. Diese Erneuerung wird ausschließlich im ungenutzten Zustand durchgeführt werden.

Die von Lieberman GmbH »Bauen und Umwelt« erbrachte den Nachweis, dass die in der Fassade verbauten asbesthaltigen Mineralstreifen als Maßnahme geringer Exposition (gemäß TRGS519, Anlage 6) vorab demontiert werden können. Abweichend vom Stand der Technik entwickelte die von Lieberman GmbH »Bauen und Umwelt« ein Sanierungs- und Demontagekonzept für die Fassaden.
 
Im Rahmen der Sanierung und der Demontage übernahm das Büro von Lieberman GmbH »Bauen und Umwelt« die Ingenieurleistungen zur laufenden Planung, Leitung, Überwachung und Dokumentation. Während der Sanierungsmaßnahme wurde abweichend vom Stand der Sanierungstechnik unter Beteiligung der zuständigen Behörden ein Sanierungsverfahren eingesetzt. Vom Eigentümer wurde mit dem neuen Nutzer ein Grenzwert für TVOC vereinbart, der durch die von Lieberman GmbH »Bauen und Umwelt«  im Rahmen der Ausbauten messtechnisch überwacht und dokumentiert wird.

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