Georadaruntersuchung Alte Bahnhofstraße in Maschen, Hamburg

Ein Auszug - Referenzen

Georadaruntersuchung Alte Bahnhofstraße in Maschen, Hamburg

Durch den Wasserrohrbruch einer Leitung DN 300, welche unterhalb des südwestlich parallel zur Straße verlaufenden Bürgersteigs der Alten Bahnhofstraße in Maschen trat nach Angaben des WBV - Harburgs zufolge im Zeitraum vom 17. Dezember bis zum 09. Februar 2010 rd. 600 m³ Wasser pro Tag aus. Dieses lief teilweise unter der Fahrbahn der Alten Bahnhostraße zu einem nordöstlich der Fahrbahn liegenden Graben und spülte dabei Teile des Untergrundes mit in den Graben.
 
Ziel der Untersuchung des Untergrundes im Bereich der Fahrbahn der Alten Bahnhofstraße in Maschen mittels Georadar ist es gegebenenfalls aufgetretene Schäden im Untergrund flächig aufzuzeigen um damit eine Einschätzung der Gefährdung für den Straßenverkehr und den Umfang notwendiger Sanierungsmaßnahmen im Vorwege abzugrenzen.
 
Das Georadarverfahren eignet sich zur Detektion von Kabeln, Rohrleitungen, Baumwurzeln, Bauwerksresten, und geologischer Strukturen sowie zur Untersuchung des Schichtaufbaus und der Schichtmächtigkeiten. Des Weiteren können im Anschluss an die Georadarmessung Bereiche mit Störungen (Bauwerksreste, Hohlräume etc.) gezielt von ungestörten
Bereichen unterschieden werden.
 
Entlang der Alten Bahnhofstraße wurden mit Hilfe eines Radarscanners mit einer Eindringtiefe vom vier Metern, vier Messungen(Spuren) durchgeführt. Anschließend wurden Radargramme erstellt auf denen Hinweise zu lockeren Lagerungsdichten erkennbar waren. Aus den zusammengesetzten Radargrammen entstanden Tiefenschnitte und Volumendarstellungen, welche die auffälligen Bereiche erkenntlicher machten.
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